Bahai-Verfolgung in Iran kritisiert |
| Posted by Administrator (admin) on Feb 16 2009 |
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wgl. FRANKFURT, 9. Februar. Mehr als vierzig iranische Intellektuelle und Künstler vornehmlich aus Deutschland, Großbritannien, den Vereinigten Staaten und Kanada haben nach Angaben des Nationalen Geistigen Rates der Bahai in Deutschland in einem offenen Brief bekräftigt, sie würden in Zukunft nicht mehr über die Unterdrückung dieser Religionsgemeinschaft in Iran schweigen. In dem Schreiben heißt es: "Wir sind beschämt, dass die Gemeinschaft der iranischen Intellektuellen schwieg, als diese Gruppe unserer Landsleute auch nach der harten Unterdrückung in den ersten Jahrzehnten der Entstehung ihres Glaubens . . . Verfolgung ausgesetzt wurde." In den Jahren nach der Gründung der Bahai-Gemeinde um die Mitte des 19. Jahrhunderts waren etwa 20 000 Menschen den Verfolgungen zum Opfer gefallen. In Iran selbst ist es bis heute gefährlich, sich offen für die Rechte der Bahai einzusetzen. Am Wochenende waren etwa 4000 Bahai-Gläubige zu einem europäischen Treffen ihrer Religionsgemeinschaft in Frankfurt zusammengekommen. Die Bahai-Religion, deren Anhängerschaft auf etwa fünf Millionen Gläubige geschätzt wird, ist in Iran aus dem schiitischen Islam heraus entstanden.
Text: F.A.Z., 10.02.2009, Nr. 34 / Seite 6
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